15.05.2022 Team NRW, Kreuztal


Foto: Heike Risse, Frauke Viebahn, Christine Wenzel, Christiane Linden, Britta Ehrhardt, Angela Nordhausen, Tania Kranz, Ingrid Sander

15. Mai Team NRW, Kreuztal

Nach zweijähriger Corona-Pause fand nun endlich wieder der NRW Mannschaftswettkampf für die Leichtathletik-Senioreninnen und Senioren statt. Die Startgemeinschaft Witten-Annen/Bochum, die aus Athletinnen der DJK BW Annen und der LG Opelaner besteht, ging in der Altersklasse W50 an den Start. Sie traf in Kreuztal auf die W50-Mannschaft vom TSV Bayer 04 Leverkusen und konnte diese überraschenderweise eindeutig schlagen. Dazu trugen die vielen guten Leistungen der Athletinnen bei, wobei die beiden besten jeweils in die Wertung kamen. Los ging es mit dem 100 m-Sprint, den Frauke Viebahn in 14,64 s überlegen gewinnen konnte. Tania Kranz lief in 16,06 s und Christiane Linden in 16,21 s ins Ziel. Im Weitsprung kam Frauke Viebahn auf sehr gute 4,29 m, Christine Wenzel schaffte nach vielen Jahren erstmalig wieder die 4 m und kam auf 4,01 m, Christiane Linden überzeugte knapp dahinter mit 3,95 m. Auch im Kugelstoßen lief es bestens: Wenzel stieß mit 11,77 m Saisonbestleistung und Britta Ehrhardt überzeugte überraschend mit 9,21 m. Die 3000 m-Läuferinnen hingegen profitierten nicht so sehr von dem schönen Wetter, für sie war es etwas zu warm. Aber trotzdem schlugen sie sich gut. Insbesondere Angela Nordhausen, die zum ersten Mal die 3000 m lief, überzeugte mit ihrem beherzten Lauf. Auf der Zielgerade verteidigte sie im Sprint ihre Führung und gewann in 13:16,86 min. Auf Platz 3 kam Heike Risse (14:22,58 min) ins Ziel, die eigentlich im Training für den Ironman ist. Dahinter belegte Ingrid Sander in 14:54,34 min Platz 4. So hatte die Startgemeinschaft Witten-Annen/Bochum bereits vor der abschließenden 4 x 100 m-Staffel einen beruhigenden Punktevorsprung vor der Konkurrenz aus Leverkusen. Diesen konnten Tania Kranz, Frauke Viebahn, Christiane Linden und Christine Wenzel mit einem schnellen Lauf (60,25 s) sogar noch weiter ausbauen. Insgesamt lag die erreichte Punktezahl nur knapp unter der der Jahre 2017–2019.

Im September findet im westfälischen Lage der deutsche Mannschaftsendkampf statt, wo die besten sechs Mannschaften jeder Altersklasse gegeneinander antreten. Da in diesem Jahr – wohl als Nachwirkung der Corona-Pandemie – nur wenige Mannschaften zu den Vorkämpfen angetreten sind, wird die Startgemeinschaft Witten-Annen/Bochum auf jeden Fall dabei sein – aber mit ihrer Punktzahl hätte sie sich auch locker qualifiziert.

14.05.2022 Kreis-Einzelmeisterschaften Schüler, Wattenscheid


Foto: Aurica Mischa (Mitte) bei der Hochsprungsiegerehrung der W12

14. Mai Kreis-Einzelmeisterschaften Schüler, Wattenscheid

Nachdem in den letzten Jahren pandemiebedingt die Wettkämpfe für die Schülerinnen und Schüler sehr rar waren, ging es für 40 DJK- Athleten in diesem Jahr gleich im ersten Wettkampf der Saison ins Wattenscheider Lohrheide-Stadion zu den Kreis-Einzelmeisterschaften. Und das mit Erfolg, denn die Dominanz der Athleten des TV Wattenscheid war längst nicht mehr so groß wie sonst. Viele DJK-Talente konnten sich nach vorne kämpfen. So wie Aurica Mischa, die gleich dreimal Kreis- und einmal Vizemeisterin in der W12 wurde. Im Hochsprung steigerte sie ihre Bestleistung gleich um 12 cm auf 1,28 m und wurde damit ebenso wie über 75 m (11,10 s) und im Weitsprung (3,81 m) mit großem Abstand Erste. Im Ballwurf kam sie mit 31,30 m auf Rang 2. Gleich vier Kreismeistertitel sammelte Tristan Reckwitz in der M11, wobei es hier kaum Wattenscheider Konkurrenz gab: 50 m in 8,14 s, 800 m in 2:56,83 min, 3,95 m im Weitsprung, 28,50 m im Ballwurf. So konnten auch Ibrahim Sow drei Vizetitel und einen dritten Platz sowie Bibic Kerim zwei dritte und einen vierten Platz erringen. Zwei Kreismeistertitel gab es für Bend Pfeiffer in der M9: im Weitsprung mit 3,50 m und über 800 m in 3:19,37 min. Zudem wurde er über 50 m Vierter in 9,25 s und im Ballwurf Fünfter mit 18 m. Je einen Kreismeistertitel holten sich Emma Gebhardt und Dana Pawlitza in der W9. Emma wurde im Ballwurf mit 25,50 m mit großem Abstand Siegerin, zudem Vierte im Weitsprung (3,22 m) und Sechste über 50 m (9,19 s). Dana gewann den 800 m-Lauf mit einem starken Endspurt in 3:14,81 min und wurde zudem Sechste im Weitsprung (3,16 m). Mit drei Vizemeistertiteln war zudem Valerie Oehmke in der W8 sehr erfolgreich: 50 m in 9,35 s, 800 m in 3:34,55 min und 2,89 m im Weitsprung. Ihre Schwester Rebecca wurde ebenfalls Vizemeisterin über 800 m in der W11 (3:02,95 min), zudem Vierte im Weitsprung (3,79 m) und Fünfte im Ballwurf (22,00 m). Auch Mats Uhde (M10) wurde Vizemeister über 50 m in 8,48 s sowie Vierter über 800 m (3:08,43 min) und mit 3,64 m im Weitsprung. Tim Berg (M12) kam im Weitsprung mit 4,16 m auf Rang 2 und wurde Dritter über 75 m in 11,06 s.

Weitere Ergebnisse:

W8 Gwendolyn Reckwitz: 3. Ballwurf (9,00 m), 5. 800 m (4:30,30 min), 6. 50 m (10,99 s)

W9 Frida Kampfenkel: 4. Ballwurf (15,00 m)

W10 Nele Schröder: 4. 50 m (8,58 s); Mila Jerosch: 3. 800 m (3:09,83 min), 6. Ballwurf (17,00 m), 6. 50 m (8,59 s), 6. Weitsprung (3,31 m); Nele Rodewig: 6. 800 m (3:21,81 min); Maja Obermann: 3. Ballwurf (18,50 m); Layla Boden: 4. Ballwurf (18,00 m); Mia Wassermann: 5. Ballwurf (18,00 m), 5. 800 m (3:21,51 min)

W11 Rosa Habschick: 4. 50 m (8,29 s), 5. Weitsprung (3,77 m); Lilly Maas: 5. 50 m (8,35 s), 6. 800 m (3:39,54 min)

W13 Acelya Uzuncelebri: 3. 800 m (2:48,36 min), 6. Weitsprung (3,62 m); Alrun Priester: 4. 75 m (11,40 s), 5. Weit (4,05 m)

M8 Emir Uzuncelebri: 4. 800 m (3:23,79 m), 5. Weitsprung (2,65 m), 5. Ballwurf (16,00 m); Luuk Trinkhaus: 6. Ballwurf (14,50 m); Luka Renne: 6. 800 m (3:40,84 min)

M9 Matthes Arndt: 4. Ballwurf (20,50 m), 5. 800 m (3:49,31 min)

M10 Quentin Koböken: 5. Ballwurf (19,50 m), 6. 50 m (9,06 s), 6. 800 m (3:17,32 min)

M12 Oskar Beckmann: 4. Weitsprung (3,85 m)

M13 Anton Altenbernd: 3. 800 m (3:04,06 min), 4. Ballwurf (29,00 m), 5. 75 m (11,98 m), 6. 60 m Hürden (13,97 m), 6. Weit (3,55 m)

09. -13.04.2022 Trainingslager 2022 im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck

Vom 9.–13.4.22 fand das Trainingslager der Altersklassen U12 bis U18 im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck statt. Insgesamt nahmen 29 Athlet*innen und 3 (4) Trainer*innen teil.

Die Anreise erfolgte Samstagmorgen in Fahrgemeinschaften, die zuvor am Wullenstadion eingeteilt worden waren. Anschließend hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre eigenen Bungalows zu beziehen, von denen vier mit jeweils zehn Betten zur Verfügung standen. Diese befanden sich in einer Art Siedlung, bestehend aus 26 weiteren Bungalows, verschiedenen Seminarräumen, dem Speisesaal sowie zahlreichen Sportmöglichkeiten, die in der Freizeit genutzt werden konnten. Unter anderem verfügte das Gelände über einen Basketballplatz, einen Fußballplatz, ein Beachvolleyballfeld, mehrere Tischtennisplatten, Klettergerüste und Slacklines, sodass die sportliche Betätigung auch außerhalb des Trainings nicht zu kurz kam.

Für alle Athlet*innen ab U16 begann der Tag morgens um 8:00 Uhr mit Frühsport. Ca. 20–25 min lang gingen sie vor dem Frühstück im angrenzenden Wald joggen, einmal sogar mit Besichtigung des Hinsbecker Aussichtsturms, der aufgrund seiner Höhe für einige ein mit viel Adrenalin verbundenes Ereignis darstellte. Nach dieser ersten Trainingseinheit fand ab 8:45 Uhr das gemeinsame Frühstück in der Kantine statt. Hier wurden täglich Brötchen und Brot mit diversen Aufstrichen und Belägen angeboten. Außerdem gab es frisches Obst, Jogurt, Haferflocken und Cornflakes, für jeden war etwas dabei. Bei Bedarf konnte man auch warme Getränke wie Tee oder Kaffee bekommen.

Im Anschluss an die ausgiebige Stärkung startete um 10:00 Uhr die zweite Trainingseinheit. Teilweise konnte hierfür die zugehörige Sporthalle genutzt werden oder es wurde im Wald trainiert, was sich wegen des guten Wetters als tolle Alternative herausstellte. Meist trainierte man vormittags bis ca.

12:00 Uhr, damit eine kurze Pause bis zum um 12:45 Uhr stattfindenden Mittagessen gegeben war. Dieses bestand aus abwechslungsreichen warmen Gerichten, wobei immer auch eine vegetarische Alternative vorhanden war. Zudem konnte man sich vom Salat- und Obstbuffet bedienen.

Nachmittags gab es häufig Gruppenaktivitäten, wie z. B. Startego, ein Rollen- und Fangspiel, welches alle Altersklassen gemeinsam im Wald spielten. Ein weiteres Highlight für viele bot ein Raum mit Indoorspielplatz und verschiedenen Trampolinen, der für jeweils eine Stunde gemietet wurde. Die Altersklassen U16 und U18 hatten außerdem ein Programm zur Stärkung des Gruppenzusammenhalts, bei dem sie, betreut von einer Mitarbeiterin des

Erlebnisdorfes verschiedene Stationen durch Zusammenarbeit bewältigen mussten. Von „eine Wippe im Gleichgewicht halten“ bis zu gemeinsam einen Kletterparcours mit Hindernissen beenden oder eine Wand überwinden war alles dabei.

Neben den sportlichen Aktivitäten wurden natürlich auch andere Dinge unternommen, sodass viel Abwechslung gegeben war. Beispielsweise fand ein Ausflug zur Eisdiele und dem Edeka statt, bei dem die Athlet*innen

ihre eigenen Essensvorräte aufstocken konnten. Als Andenken wurden zudem eigene Staffelstäbe mit Acrylfarbe und Glitzer gestaltet. Zwar landete ein Großteil der Farbe hinterher nicht auf den Stäben, sondern im Gesicht, doch hierbei sind viele tolle Fotos entstanden 🙂

Nach der dritten Trainings- bzw. Spieleinheit gab es ab 18:45 Uhr Abendessen. Hier konnte man sich zwischen einem warmen Gericht oder Brot mit Belag und Salat entscheiden. An einem Abend wurde außerdem zusammen gegrillt und anschließend an der Feuerschale Werwolf (ein Kartenspiel) gespielt. Weitere Aktivitäten des Abendprogramms waren ein in der Sporthalle aufgebauter Parcours, der mit verbundenen Augen absolviert werden musste.

Zudem gab es abends oft die Möglichkeit, gemeinsam Spiele im Seminarraum zu spielen, wo tagsüber auch häufig Besprechungen stattfanden und jederzeit die Wasserflaschen aufgefüllt werden konnten. Wie jedes Jahr im Trainingslager wurde wieder das Mörderspiel gespielt, bei dem jeder Spieler zu Beginn zwei Zettel zieht. Auf dem einen steht, welche Person derjenige

„umbringen“ muss, und auf dem anderen der Gegenstand, der dazu verwendet werden soll. Das Töten erfolgt durch die Übergabe des Gegenstandes auf die festgelegte Person, ohne, dass jemand anderes dabei ist. Vor allem an den letzten beiden Tagen, als das Spiel richtig ins Rollen kam, sorgte es für viel Spaß bei allen Beteiligten.

Nach vier erlebnisreichen Tagen ging es schließlich Mittwochmittag nach einem letzten Abstecher in die Stadt, um im Park eine Endlosstaffel zu veranstalten und ein Abschlusseis bei Edeka zu essen, wieder nach Witten.

 

Herzlichen Dank an Daniel, Lennart, Mara und Sina für die Organisation und euer Engagement, die dieses Trainingslager möglich gemacht haben. Es hat sehr viel Spaß gemacht!

 

Pia Wedig, U18

02.04.2022 Werfertag, Gladbeck

Am Wochenende zuvor war Christine Wenzel (W55) bei den Deutschen Senioren Winterwurfmeisterschaften in Erfurt bei sommerlichen Temperaturen gestartet. Der erste Werfertag in dieser Saison konnte hingegen eher als Winterwurf bezeichnet werden. Während in Witten eine geschlossene Schneedecke lag, hatte es in Gladbeck zum Glück nicht geschneit, dafür waren die Temperaturen mit etwa 5 °C winterlich, zudem wehte ein kalter Wind – keine idealen Leichtathletikbedingungen.

Dennoch konnte Christine an ihre bisherigen guten Leistungen in diesem Jahr anknüpfen. Im Kugelstoßen blieb sie mit 11,39 m zwar etwas unter ihren Erwartungen, aber nur 16 cm unter ihrer Saisonbestleistung in der Halle. Im Speerwerfen kam sie auf 26,30 m und damit nur 26 cm weniger als eine Woche zuvor. Und im Diskuswerfen konnte sie sich mit 25,44 m sogar ein paar Zentimeter verbessern. Die gute Frühform lässt hoffen auf eine gute Saison.

„Großer Ballsport“ für Senioren brauchen Verstärkung

„Du bist älter als 50 Jahre, ein Mann und hast Lust auf großen Ballsport
– dann bist Du bei uns genau richtig“,
sagt Übungsleiter Peter Hötzel aus der Breitensportabteilung.
Für Senioren aus den Fachabteilungen, die schon lange ihre Sportkarriere als Fußballer, Handballer, Volleyballeroder auch Basketballer beendet haben, bietet die Breitensportabteilung altersgerechten Ballsport an.
Das Angebot richtet sich aber auch an unerfahrene Neueinsteiger,
die Freude an der Bewegung im Team- und Ballsport erleben möchten.
Das Spiel soll langsamer, weniger körperbetont und vor allem gesundheitsfördernd
als auch spaßorientiert sein.

Das Trainingsprogramm startet jeweils mit einer Aufwärm- und Gymnastikeinheit,
anschließend beginnt das faszinierende Spiel mit dem Ball.

Aktuell wird unter Corona-Bedingungen Volleyball und Fußball-Tennis gespielt.

Das Seniorensportangebot findet jeden Dienstag von 18:30 bis 20:00 Uhr
in der Märkischen Turnhalle in Annen
(gegenüber des Hallenbades) statt.
Ansprechpartner für Interessierte ist Andreas Inderhees, Tel. 0173 / 63 722 77.

26.03.2022 Deutsche Senioren Winterwurfmeisterschaften, Erfurt

Normalerweise finden alljährlich im März die Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Senioren in Erfurt statt. Doch pandemiebedingt sind dieses Jahr die Hallenmeisterschaften ausgefallen, die Winterwurfmeisterschaften mit Speer, Diskus und Hammerwurf fanden jedoch statt – und das bei fast schon sommerlichen Temperaturen. Christine Wenzel von der DJK BW Annen hatte sich nach Erfurt aufgemacht, um im Speerwerfen und Diskuswerfen der W55 – und damit der größten gemeldeten Altersgruppe – anzutreten. Die Trainingsergebnisse waren für März schon recht ordentlich, Ziel war, diese zu bestätigen und vielleicht noch etwas draufzulegen. Im Diskuswerfen kam Wenzel mit einer guten Weite von 25,40 m auf den 4. Platz und war damit so gut platziert wie noch nie bei Deutschen Meisterschaften. Im Speerwerfen gelang ihr sogar unerwartet der Sprung auf das Podest. Auch hier lieferte sie mit 26,56 m eine gute Weite ab und kam damit knapp hinter der Zweitplatzierten auf den Bronzeplatz. Bis zum letzten Wurf lag sie sogar noch auf Rang 2, aber den Wurf der Konkurrentin knapp über die 27 m konnte sie leider nicht mehr kontern.

05.03.2022 NRW Senioren Hallenmeisterschaften, Düsseldorf

Foto: Frauke Viebahn

Nach dem recht erfolgreichen Formtest bei den Regionalhallenmeisterschaften standen nun für Frauke Viebahn (W60), Christine Wenzel (W55) und Tania Kranz (W50) die NRW Senioren Hallenmeisterschaften in Düsseldorf an. Und die drei Leichtathletinnen von der DJK BW Annen konnten eine Woche später ihre Leistungen fast durchweg noch einmal steigern. Das Highlight setzte Frauke Viebahn ganz am Ende der Veranstaltung: Mit 1,45 m im Hochsprung steigerte sie sich nicht nur um 9 cm im Vergleich zum Vorwoche, sondern zeigte eine außergewöhnlich gute Leistung, an die derzeit keine deutsche Springerin auch nur annähernd herankommt. Auch über 60 m war sie mit 9,06 s eine Zehntel schneller, im Weitsprung sprang sie mit 4,23 m genau die gleiche Weite. Das Ergebnis waren drei Goldmedaillen, ebenso wie bei Christine Wenzel. Sie verbesserte sich im Hochsprung auf gute 1,28 m, im Weitsprung auf 3,82 m, nur im Kugelstoßen büßte sie einige Zentimeter ein und kam auf 11,47 m. Tania Kranz verbesserte sich ebenfalls im Weitsprung auf 3,65 m und wurde damit Zweite. Zudem gewann sie ihren Lauf über 60 m Hürden und kam in 12,20 s ins Ziel. Da die Deutschen Hallenmeisterschaften abgesagt wurden, ist die kurze Hallensaison für die Senioren nun schon wieder zu Ende. Christine Wenzel wird Ende März noch bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften an den Start gehen.

26.02.2022 Offene Regionshallenmeisterschaften, Düsseldorf

Foto: Frauke Viebahn, Christine Wenzel, Tania Kranz, Annika Wellenkötter (von links nach rechts)

Bei den Offenen Regionshallenmeisterschaften der Männer/Frauen und Senioren/Seniorinnen traten vier Athletinnen der DJK BW Annen zu ihrem ersten Wettkampf in dieser Wintersaison an. Angesichts fehlender Trainingsmöglichkeiten in einer Leichtathletikhalle und des schlechten Wetters in den vergangenen Wochen war die Vorbereitung nicht optimal. So waren die beiden Hochspringerinnen, Viebahn und Wenzel, vergangenes Jahr im September zum letzten Mal über die Latte gesprungen. Aber alle freuten sich auf diesen Wettkampf in der Düsseldorfer Leichtathletikhalle und wollten ihre Form testen. Die Ergebnisse waren auch gar nicht schlecht. So konnte Frauke Viebahn mit 9,16 s über 60 m, 1,36 m im Hochsprung und 4,23 m im Weitsprung überzeugen – und drei Mal in der W60 die Goldmedaille holen. Genauso erfolgreich war Christine Wenzel in der W55 mit 1,24 m im Hochsprung, 3,73 m im Weitsprung und 11,56 m im Kugelstoßen. Tania Kranz (W50) lief die 60 m in 9,76 s und sprang 3,49 m weit. Annika Wellenkötter musste in einem großen Feld bei den Frauen starten. Sie lief die 200 m in 30,96 s und sprang 4,43 m weit. Für die Seniorinnen war der Wettkampf eine ideale Trainingsmöglichkeit für die NRW Seniorenhallenmeisterschaften, die am nächsten Wochenende ebenfalls in Düsseldorf stattfinden. Alle drei hoffen, dort ihre Leistungen noch einmal zu steigern.

06.02.2022 NRW Hallenmeisterschaften, Düsseldorf

Zwei DJK-Athleten haben sich am vergangenen Wochenende auf Meisterschaften jeweils Silbermedaillen erkämpft.

Benny Madu, am vorletzten Wochenende mit 1,92 m im Hochsprung noch Zweiter bei den Westfälischen Meisterschaften der mU20, konnte dieses Wochenende bei den NRW Meisterschaften in Düsseldorf erneut die Silbermedaille erringen. Aber dieses Mal ging es noch etwas höher: Mit 1,95 m lag Benny zwar 6 cm unter der Siegerhöhe, aber er hat die Quali für die Deutschen U20-Meisterschaften geknackt, die am 20. Februar in Sindelfingen stattfinden. Also Grund zu doppelter Freude. Bis dahin wird Benny noch fleißig an seinem Anlauf arbeiten, der ihm vor allem bei den größeren Höhen ab und zu Probleme bereitet.

Bei den Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften Para Leichtathletik sprintete der stark sehbehinderte Marcel Böttger (Männer) ebenfalls zur Silbermedaille. Er startete mit seinem Guide Alexander Kosenkow über 60 m in der Erfurter Halle. Obwohl der Start nicht ganz perfekt war, kamen die beiden sowohl im Vorlauf als auch im Endlauf mit genau 7,21 s und damit neuer Bestleistung ins Ziel.

05.02.2022 Deutsche Hallenmeisterschaften Para Leichtathletik, Erfurt

Zwei DJK-Athleten haben sich am vergangenen Wochenende auf Meisterschaften jeweils Silbermedaillen erkämpft.

Benny Madu, am vorletzten Wochenende mit 1,92 m im Hochsprung noch Zweiter bei den Westfälischen Meisterschaften der mU20, konnte dieses Wochenende bei den NRW Meisterschaften in Düsseldorf erneut die Silbermedaille erringen. Aber dieses Mal ging es noch etwas höher: Mit 1,95 m lag Benny zwar 6 cm unter der Siegerhöhe, aber er hat die Quali für die Deutschen U20-Meisterschaften geknackt, die am 20. Februar in Sindelfingen stattfinden. Also Grund zu doppelter Freude. Bis dahin wird Benny noch fleißig an seinem Anlauf arbeiten, der ihm vor allem bei den größeren Höhen ab und zu Probleme bereitet.

Bei den Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften Para Leichtathletik sprintete der stark sehbehinderte Marcel Böttger (Männer) ebenfalls zur Silbermedaille. Er startete mit seinem Guide Alexander Kosenkow über 60 m in der Erfurter Halle. Obwohl der Start nicht ganz perfekt war, kamen die beiden sowohl im Vorlauf als auch im Endlauf mit genau 7,21 s und damit neuer Bestleistung ins Ziel.