7. Juni | Bezirksmeisterschaften, Gladbeck

 

Siegerehrung Kugelstoßen mit Chidera (1.), Layla (4.), Mila (5.)                                                    Emma und Acelya

 

Mit einer Gruppe von zehn Athletinnen und einem Athleten nahm die DJK BW Annen an den Bezirksmeisterschaften der Leichtathletikkreise Bochum, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Herne in Gladbeck teil. Und das äußerst erfolgreich. Neben vielen neuen Bestleistungen brachten sie zehn Titel und sechs Vizemeistertitel nach Witten. Angesichts teils großer Teilnehmerfelder, v. a. in der W14, sind aber auch gute Platzierungen erwähnenswert.

wU18   Acelya Uzuncelebi warf nur einen Tag nach ihrem 39-Meter-Diskuswurf erneut mit 36,69 m eine gute Weite. Auch mit 11,40 m im Kugelstoßen konnte sie zufrieden sein. Mit beiden Leistungen holte sie sich den Bezirksmeistertitel.

W15      Zwei Titel gab es auch für Rosa Habschick, obwohl sie über 300 m ohne Konkurrenz in 47,11 s ins Ziel lief. Im Weitsprung hingegen setzte sie sich gegen die Konkurrenz mit 4,71 m durch. Zudem wurde sie Dritte über 80 m Hürden (13,58 s). Einen Platz davor kam Lilly Maas in 13,47 s ins Ziel. Mia Güntermann gewann das Kugelstoßen mit 8,27 m.

W14      Hier gingen die meisten DJK-Teilnehmerinnen an den Start. Gleich zwei Titel räumte Chidera Linus Ali ab: Im Kugelstoßen verbesserte sie ihre bisherige Leistung stark auf 10,20 m und über 100 m sprintete sie als Schnellste von 21 Läuferinnen in 13,68 s ins Ziel. Im Speerwurf wurde sie mit 24,01 m Vizemeisterin und im Weitsprung kam sie mit 4,24 m auf Rang 4. Über 80 m Hürden gewann Nele Rodewig in 13,37 s vor ihrer Vereinskameradin Mia Wassermann (13,53 s). Zudem wurde Nele im Weitsprung Zweite mit 4,37 m, über 100 m Dritte in 13,78 s und im Hochsprung Vierte mit 1,38 m. Mia hingegen konnte im Weitsprung (4,23 m, Rang 5) und über 100 m (14,45 s, Rang 7) überzeugen. Im Speerwurf kam Mila Jerosch mit 20,67 m auf Rang 4, im Kugelstoßen mit 7,86 m auf Rang 5. Layla Boden lag mit 7,88 m und damit zwei Zentimeter einen Rang vor Mila, im Speerwurf kam sie mit 20,67 m auf Rang 4.

W13      Wie immer dominierte Emma Gebhardt den Wurf. Mit 11,43 m stellte sie im Kugelstoßen wieder eine neue Bestleistung auf. Beim Diskus startete sie eine Altersklasse höher und warf erstmals mit dem 1 kg Diskus (ansonsten 750 g). Das bereitete ihr gar keine Probleme und sie warf mit 29,57 m gleich eine sehr gute Weite.

W12      Hier waren Dana Volkholz und Annabell Butz erfolgreich. Dana wurde mit 1,28 m Dritte im Hochsprung und stieß die Kugel 6,27 m (Rang 4). Annabell lief über die 60 m Hürden in 11,80 s als Dritte ins Ziel, kam im Weitsprung mit genau 4,00 m auf Rang 4 und über 75 m in 11,29 s auf Rang 7.

M13      Samuel Völker holte sich zwei Vizemeistertitel: im Weitsprung mit 4,12 m und im Kugelstoßen mit 8,06 m – nur einen Zentimeter hinter dem Sieger. Über 75 m lief er in 11,08 s als Fünfter ins Ziel.

6. Juni | Werfertag, Soest

Christine, Monika, Emma, Acelya

 

Acelya

 

Vier Athletinnen – vier Bestleistungen! Das war für die Diskuswerferinnen und ihren Trainer Heinrich Poloczek ein erfolgreicher Wettkampf in Soest.

Acelya Uzuncelebi hatte im Training zwar schon öfters 39 m geworfen, die Qualifikationsweite für die Deutschen U18-Meisterschaften, aber im Wettkampf war ihr das bisher noch nie gelungen. In Soest kam sie im zweiten Versuch bereits auf 38,10 m – nahe dran, aber nicht ausreichend. Im letzten Versuch gab sie dann noch mal alles und schaffte endlich mit 39,08 m die Quali.

Auch bei Emma Gebhardt (W13) lief es super. Mit 34,45 m warf sie gleich zwei Meter weiter als ihre bis-herige Bestleistung. Ihre Mutter, Monika Gebhardt (W50), warf mit sehr guten 29,05 m Saisonbestleistung, ebenso wie Christine Wenzel (W60), die auf 24,30 m kam.

 

 

 

 

 

 

 

Schwimmer holen Kohlen aus dem Feuer

Unter dem Motto „Sportsgeist trifft Kohlenfeuer“ (mehr …)

16. / 17. Mai | Siebenkampf, Düsseldorf

Maria (links), Patrick (rechts);hinten von links: Rosa, Marie, Mila; vorne: Nele,Layla, Mia

 

Siegerehrung

 

Ihren ersten Siebenkampf absolvierten sechs Athletinnen bei den FLVW/LVN Mehrkampfmeisterschaften in Düsseldorf. Siebenkampf heißt, vier Disziplinen am ersten Tag, drei Disziplinen am zweiten Tag mit den ungeliebten 800 m am Ende.

Aber angespornt durch die Siebenkampferfahrung ihrer Trainerin Maria Drenk, hielten alle Mädchen durch und konnten am Ende sogar Platz 5 (Rosa Habschick, Nele Rodewig, Mia Wassermann) und Platz 6 (Marie Bühren, Mila Jerosch, Layla Boden) in der Mannschaftswertung belegen. Die beste Platzierung kam von Nele Rodewig, die in der W14 mit 3098 Punkten einen sehr guten 8. Platz belegte. Mit 13,17 s zeigte sie eine eindrucksvolle Hürdenleistung. 3098 Punkte hatte sie am Ende gesammelt und vier Bestleistungen aufgestellt.

Ebenfalls vier neue persönliche Rekorde konnte Rosa Habschick feiern, die von allen Wittenerinnen die höchste Gesamtpunktzahl hatte: 3110 Punkte sammelte sie und hatte unter anderem einen furiosen Wettkampf im Hochsprung mit 1,44 m.

Die 24,91 m im Speerwurf von Mila Jerosch und 22,94 m von Layla Boden bedeuteten die Norm für die westfälischen Einzelmeisterschaften im Speerwurf. Mia Wassermann übersprang mit 1,49 m ebenfalls ihren alten Rekord und sicherte sich das Ticket für die Einzelmeisterschaften. Marie Bühren zeigte sich im Weitsprung gut aufgelegt. Mit 4,65 m hat auch sie gute Chancen für die Einzelmeisterschaften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelungene „Generalprobe“ für das Bundessportfest

Mit einer kleinen Rumpfmannschaft von nur sieben Personen (mehr …)

01. Mai | Werfer- und Läufertag, Bochum

Mit einem großen Aufgebot fuhren die Leichtathleten der DJK BW Annen zum traditionellen Werfer- und Läufertag beim USC Bochum. Für viele war es der erste Wettkampf der Freiluftsaison. Bei überwiegend großen Teilnehmerfeldern, insbesondere beim Sprint und Weitsprung sowie in allen Altersklassen jünger als 14 Jahre, konnten sich die Blau-Weißen gut behaupten. Viele neue Bestleistungen wurden erkämpft.

So konnte Acelya Uzuncelbi (wU18) ihre Kugelstoßbestleistung noch einmal etwas verbessern auf nunmehr 11,69 m und wurde damit Zweite. Im Diskus lief es nicht so gut wie am vorherigen Wochenende und sie kam mit 34,61 m auf Rang 3.

In der W15 machten die DJK-Athletinnen die Plätze im Kugelstoßen und Speer unter sich aus. Im Kugelstoßen gewann Mia Güntermann mit 8,15 m (PB) vor Lilly Maas (7,96 m, PB) und Rosa Habschick (6,81 m). Im Speerwerfen wurde Lilly mit 23,39 m (PB) Erste vor Mia (21,56 m). Lilly kam zudem als Dritte in 14,06 s über 100 m ins Ziel, gefolgt von Rosa in 14,11 s.

In der W14 starteten sehr viele blau-weiße Athletinnen, im Kugelstoßen und Speerwurf fast nur. So ging im Kugelstoßen der 3. Platz mit 7,66 m an Marie Bühren, gefolgt von Nele Rodewig (7,45 m, PB), Mila Jarosch (7,19 m, PB), Layla Boden (7,11 m), Mia Wassermann (6,96 m, PB) und Carlotta Lettke (5,43 m). Ähnlich die Situation im Speerwurf: Hier siegte Mila (20,34 m) vor Layla (19,82 m), gefolgt von Nele auf Platz 4 (17,55 m), Marie (14,73 m) und Carlotta (13,17 m). Über 100 m konnte sich nur Nele Rodewig mit 14,13 s auf Rang 3 behaupten. Auch über 800 m war sie die beste DJK-Läuferin und kam in 2:45,33 min auf Rang 4, Mia Wassermann lief in 2:45,84 min auf Rang 6.

In der M13 gab es gleich zwei Siege durch DJK-Athleten im Wurf: Samuel Völker gewann mit großem Vorsprung das Kugelstoßen mit 9,25 m und Tristan Otremba das Speerwerfen mit tollen 29,08 m und neuer Bestleistung.

In der W13 dominierte mal wieder Emma Gebhardt die Wurfdisziplinen. Mit dem Diskus warf sie mit 32,82 m eine tolle neue Bestleistung, 8 m weiter als die Zweitplatzierte. Auch im Kugelstoßen gewann sie mit guten 11,02 m und großem Abstand. Nur im Speerwurf musste sie sich mit 20,95 m und Rang 2 zufriedengeben. Über 800 m überzeugte Dana Pawlitza mit neuer Bestleistung (2:42:28 min) und Rang 2.

In der W12 holten Dana Volkholz und Meja Markowski im Kugelstoßen die besten Platzierungen. Dana stieß 6,08 m (Rang 3), Meja 5,72 m (Rang 4).

In der W11 konnte Rieke van Kampen gute Ergebnisse erzielen: Über 800 m kam sie in 3:00,38 min als Vierte ins Ziel, über 50 m in 8,04 s als Siebte von 28 Läuferinnen und im Weitsprung kam sie mit 3,83 m auf Rang 8.

In der M11 lief Johann Rodewig über 800 m in 3:05,87 min als Sechster über 800 m ins Ziel.

In der W10 lieferte Milla Makowski einen tollen Wettkampf mit einem klaren Sieg über 800 m (2:52,11 min), einem zweiten Platz im Ballwurf (25,50 m), Platz 6 im Weitsprung (3,61 m) und Platz 8 über 50 m (8,48 s) – und das alles in einer Gruppe von 25 Athletinnen.

In der M10 konnte sich Elias Böhmer über 50 m durchsetzen und lief in 8,09 s als Erster ins Ziel. Im Weitsprung kam er mit 3,46 m auf Rang 3.

In der W9 erreichten zwei Athletinnen in großen Teilnehmerfeldern gute Platzierungen. Milla Klasing lief über 800 m in 3:02,48 min als Zweite ins Ziel und wurde jeweils Fünfte über 50 m (8,75 s) und im Weitsprung (3,27 m). Charlotte Schmidt lief die 50 m in 8,80 s (Rang 6) und sprang 3,23 m weit (Rang 8).

Auch in der M9 dominierten gleich zwei DJK-Athleten: Erik Dressel gewann die 50 m in 8,69 s, wurde Zweiter über 800 m (2:54,78 min), Dritter im Weitsprung (3,06 m) und Fünfter im Ballwurf (22 m). Sein Vereinskollege Kianu Linde gewann die 800 m in 2:54:78 min und den Weitsprung mit 3,15 m. Zudem wurde er Dritter im Ballwurf (24 m).

In der W8 kam Linja Sämann über 50 m in 9,74 s auf Rang 8, Ella Junge wurde mit 10,50 m im Ballwurf Vierte, Haley Simons mit 10 m Fünfte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. April | 38. Volksparklauf, Bochum-Langendreer

14 Läuferinnen und Läufer der DJK BW Annen nahmen am 38. Volksparklauf des SV Langendreer 04 „Rund um den Volkspark“ teil. Bei recht großen Starterfeldern schafften es trotzdem mehrere Blau-Weiße, weit nach vorne zu laufen. Nele Rodewig konnte in der wU16 über 1,5 km in 5:55 min sogar den Sieg holen. In der U10 gab es bei den Mädchen und bei den Jungen jeweils einen zweiten Platz: Milla Klasing kam in 4:18 min ins Ziel, Kianu Linde in 4:14 min. In der U12 gab es zwei dritte Plätze: Bei den Mädchen lief Milla Markowski 4:17 min, bei den Jungen Johann Rodewig 4:06 min. Weitere gute Plätze in der wU12 belegten Mila Bocklet (10. in 4:47 min) und Amelie Rüssmann (11. in 5:02 min) sowie in der mU12 Phil Ludwig (3. in 4:09 min) und Elias Böhmer (9. in 4:24 min).

Fotos:

Jakob Niggemann, Kianu Linde, Milla Klasing, Linja Sämann & Faiza Ouass

Johann Rodewig

Nele Rodewig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25. April | Saisoneröffnung, Kamen

Sechs Athletinnen der DJK BW Annen, vor allem Werferinnen, starteten in Kamen zur Saisoneröffnung. Bei sehr guten Bedingungen konnten sie teils auch sehr gute Leistungen erzielen. Hier ging es weniger um Platzierungen, da sie teils in ihrer Altersklasse alleine am Start waren. Aber wenn es Konkurrentinnen gab, so lagen die Blau-Weißen immer vorne.

Los ging es mit dem Diskuswurf. Wurftrainer Heinrich Poloczek konnte sehr zufrieden mit seinen drei Werferinnen sein: Acelya Uzuncelebi (wU18) konnte ihre Bestleistung auf 36,49 m verbessern, Monika Gebhardt (W50) schaffte mit 27,16 m die Quali für die Deutschen Seniorenmeisterschaften, ebenso wie Christine Wenzel (W60) mit 23,85 m.

Im Kugelstoßen dominierten die DJK-Athletinnen. Acelya zeigte mit 11,50 m die beste Weite – knapp unter ihrer eine Woche zuvor aufgestellten Bestleistung –, Emma Gebhardt (wU14) lag mit 10,79 m dahinter, gefolgt von Christine (10,38 m) und Monika (10,27 m). Mia Güntermann (W15) stieß 7,83 m.

Magdalena Krüger (W55) ging erstmals über 200 m an den Start und konnte ihre Trainingszeiten um über eine Sekunde unterbieten. Mit 30,41 s lief sie eine tolle Zeit und qualifizierte sich damit deutlich für die Deutschen Seniorenmeisterschaften. Kurz danach, noch etwas erschöpft, kam sie im Weitsprung auf gute 4,10 m.

Foto:

hinten: Christine, Monika, Magdalena

vorne: Mia, Acelya, Emma

 

18./19. April | Start in die Freiluftsaison

Gleich auf drei Wettkämpfen starteten Athletinnen der DJK BW Annen an diesem Wochenende in die Freiluftsaison. Beim Werfer- und Springertag sprang Tania Kranz (W55) gute 3,53 m weit. Christine Wenzel (W60) war im Kugelstoßen mit ihren 10,33 m unzufrieden, Diskus im Regen mit 22,06 m waren in Ordnung für den Saisonbeginn. Beide waren alleine in ihrer Altersklasse.

Angela Sänger (W50) startete beim 9. Novesio Sprintertag mit Regionsmeisterschaften Bahngehen über 5000 m Bahngehen. Noch nicht ganz erholt von einem Infekt kam sie in 37:06,17 min auf Rang 2 bei den Frauen.

Einen Tag später beim Werfertag in Essen konnten Acelya Uzuncelebi (U18) und Emma Gebhardt (U14) neue Bestleistungen im Kugelstoßen aufstellen, was sich im Training auch schon angedeutet hatte. Acelya stieß 11,55 m, Emma durchbrach zum ersten Mal die 11-Meter-Marke deutlich mit 11,23 m. Da das Diskuswerfen im Regen stattfand, waren hier die Weiten nicht so gut. Acelya kam auf 33,34 m, Emma auf 28,73 m. Auch hier waren beide Athletinnen alleine in ihrer Altersklasse.

 

Angela

27. März – 2. April | Hallen-Europameisterschaften der Masters, Torun (Polen)

Frauke Viebahn nahm in der Woche vor Ostern an den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften der Masters (EMACI, für Leichtathleten über 35 Jahre) im nordpolnischen Torun (deutsch Thorn) teil. In der Weichselstadt, die zu den ältesten und schönsten polnischen Städten zählt, fanden sich 3476 Teilnehmer aus 52 Nationen, auch außereuropäischen, ein. Die großzügige und hochmoderne Leichtathletikhalle war noch wenige Tage vorher für die Weltmeisterschaften der Aktiven hergerichtet und u. a. mit einer neuen schnellen Tartanbahn ausgerüstet worden. Die Wittenerin startete nach langer Bahnfahrt in der Altersklasse W65 (Frauen 65–69 Jahre) und freute sich auf einen hochklassigen Event: Mit ihrem im März in Düsseldorf übersprungenen Altersklassen-Weltrekord im Hochsprung von 1,44 m konnte sie die Wettkämpfe optimistisch angehen.

Die große Gelegenheit hierfür ergab sich gleich am 1. Tag: Bei zehn Teilnehmerinnen stieg die DJK-Athletin erst spät bei 1,33 m in den Wettbewerb ein und fand sich bald im Titelduell mit ihrer gewohnten Konkurrentin Edel Maguire aus Irland ein – dies allerdings schon bei 1,37 m, vielleicht aufgrund der langen Bahnfahrt. Aber Frauke gewann höhengleich aufgrund der geringeren Anzahl an Fehlversuchen. Ein starker Einstieg, aber es sollte noch besser kommen, als schon drei Stunden später der Weitsprung anstand. Die Wittenerin hatte im heimischen Wullenstadion bereits ein gutes Trainingsgefühl gehabt und setzte gleich im ersten Versuch mit 4,22 m und saisonaler Bestleistung die entscheidende Marke für die Konkurrenz, die 4 m nicht überwinden konnte. Auch Frauke danach nicht mehr, die aber – im Hinblick auf weitere kräftezehrende Disziplinen – mit wenigen Versuchen den Status halten konnte vor ihren zwei Teamkolleginnen aus Deutschland. 

Am 3. Tag stand nämlich der Vorlauf im 60 m Sprint auf dem Programm, den Frauke ebenfalls mit 9,15 s und „Season Best“ auf der wirklich schnellen Bahn gewann. Beim Finale am nächsten Tag hatte die Irin wie in den letzten Jahren die Nase vorn, aber hinter der Spanierin wartete die Bronzemedaille mit einer erneut guten Zeit von 9,18 s. Am 5. Tag stand der Vorlauf für den 200 m-Sprint an, wo sich Frauke wieder hinter der Irin und Spanierin wiederfand, aber angesichts der noch ausstehenden Team-Staffeln auf den Endlauf verzichtete.

Dort war sie von der DLV-Teamleitung wieder als beste deutsche Sprinterin für beide Staffeln gesetzt worden und trat zunächst mit der W65 4×200 m Staffel zusammen mit den anderen deutschen Top-Läuferinnen Marion Hergarten (TV Bedburg), Wiebke Baseda (SV Grün-Weiss Harburg) und Petra Herrmann (SG Vorwärts Frankenberg) an. Als Startläuferin holte Frauke einen so starken Vorsprung gegenüber den UK-Damen heraus, den die Teamkolleginnen halten konnten, dass es zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg kam – übrigens nur zwei Zehntelsekunden über dem bestehenden EMACI-Rekord von 2014. Am Nachmittag wartete dann noch die 4×200 m Mixed-Staffel mit Marion Hergarten und den beiden Männern Laszlo Müller (LAC Quelle Fürth) und Joachim Weber (Raststatter TV). In einem packenden Spitzenduell mit dem irischen Team setzte sich Frauke als Startläuferin von den übrigen Nationen ab, auch Hergarten und Müller übergaben den Staffelstab als erste, aber der irische Schlussläufer fing den führenden Deutschen leider wenige Meter vor dem Ziel ab.

So ergab sich die seit Jahren beste Bilanz der Wittenerin auf internationalen Events mit dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Bei Gruppenfoto und Siegerehrung mussten sie und ihre Teamkollegin aber schon entschuldigt aus der Halle sprinten, weil der DLV-Teambus den allerletzten spannenden Staffelabschnitt zum Bahnhof in Torun und Richtung Heimat übernehmen musste.

 

 

Foto: Siegerehrung im Weitsprung – Frauke gewinnt Gold vor zwei weiteren deutschen Athletinnen